"He’s not only a great and accomplished Guitar
Slinger, man the vocal is soulful, and it’s like a fresh breeze in the face. Till doesn’t try to sing and play like someone else. He sings with his own voice, plays his own stuff, his art is straight from the bottom of the heart. No lies, no bullshit!!!"
Nico Duportal



Contact & Booking
Till Seidel
Neustädter Markt 41, 31134 Hildesheim
Mail: blues-hildesheim[at]gmx.de
Phone: 01578 - 4514533

Get On Board

Leinen los und auf zu neuen Ufern. Mit "Get On Board" erscheint am 13.03.2020 das neue Album eures King Of Lazy auf dem timezone Label. Zwölf eigene Tracks, die euch von vorne bis hinten begeistern werden. Hört unbedingt rein.


About

Um Anfang der 2000er in der niedersächsischen Provinz auf den Blues zu kommen, braucht es vor allem Interesse. Zugegeben, in Hildesheim war der Weg zum Blues nicht
ganz so umständlich, schließlich kommen einige der bekanntesten Blues Bands Deutschlands aus dieserkleinen Großstadt in der Nähe von Hannover. Als Till Seidel
mit 14 Jahren zur Gitarre griff, gab es erstmal nur Musik derhärteren Gangart. Doch woher hatte Angus Young seinen„Duck Walk“ und sein Bending? „Den Plattenschrank
meines Vaters zu durchsuchen, war wie das Lesen eines Buches, was mit jedem Kapitel spannender wird. Auf einmal war da Chess Records, Howlin' Wolf, Muddy Waters, Little Walter und so viel mehr.“ Diese Musik war wie eine Offenbarung. Während im Radio Plastik Pop und Deutsch Rock rauf und runter lief, beschäftigte sich Till Seidel immer  mehr mit Musik, die etwas zu erzählen hatte. „Vorrangig ging es am Anfang noch nicht  einmal um die Texte, sondern die Art und Weise Musik zu spielen. Es war rau und ehrlich und hatte Ecken und Kanten. Nicht wie dieser weichgespülte Mist aus Funk und  Fernsehen.“ Mit der Zeit schärfte Till Seidel immer mehr sein Profil. „Mit dieser Art von  Musik fand ich meine Nische. Wenn Leute sagen, Blues sei langweilig, könnte ich aus  der Haut fahren. Von den 20ern bis in die 60er Jahre kann wohl kein Genre mehr  Vielfältigkeit bieten.“ Während er sich als Sideman in verschiedenen Bands am Anfang mehr dem 50s Blues widmete, um seinen Helden wie T-Bone Walker und Johnny Guitar Watson Tribut zu zollen, schlug er mit seiner eigenen Band einen neuen Weg ein. „Neu“ ist dabei relativ, denn natürlich gilt die Liebe weiterhin der Retro-Musik. Allerdings  verschreibt er sich mit seiner Band mehr dem 60er-Jahre Rhythm & Blues. „Neben B.B. King, Freddie King und Otis Rush, stehe ich auch auf Little Milton, Bobby Bland und Al  Green, in den 60er Jahren vermischten sich im R&B so viele Elemente von Blues und  Soul und das macht mich an.“ Im Herbst 2015 konnte er sich mit seiner Art von R&B  dabei vor amerikanischem Publikum beweisen. Er begleitete B.B. & The Blues Shacks  auf ihrer California Tour und durfte dabei im Vorprogramm ran. Dabei konnte er neben dem Publikum auch Radio DJ Art Martel (Straight Up Blues Productions, Delta Groove)  sowie Publizist David Mac (Blues Junction) von sich überzeugen. In der Oktober  Ausgabe 2016 widmete das bluesnews magazine ihm ein zweiseitiges Feature und   machte so in Deutschland auf den Newcomer aufmerksam. Im Frühjahr 2017 veröffentlichte der "kleine dicke Junge aus Niedersachsen" seine CD "Lazy Man's Land", die von zahlreichen Kritikern sehr positiv bewertet wurde. Seit 2018 widmet sich Till Seidel auch einem Solo-Projekt, bei dem der Akzent eher auf seiner Gitarre, seinem Gesang und der traditionelleren Spielweise des Blues liegt. Im Jahr 2019 ist neben einer US Tour auch die Aufnahme eines neuen Albums geplant.